Roveraktionen


Rover-Versprechen

„Gedanken“:

Durch eine gute Freundin bin ich 1991 zu de schwarzen Panthern gekommen, danach kam ich zu den Beavern und dann zu den Justice.
In diesen Jahren habe ich viel erlebt und viel Spaß gehabt.
Doch es gab auch Momente an denen ich bei den Pfadfindern aufhören wollte, Momente bei denen ich Fehler gemacht hab und zu denen ich stehen musste.
Ich habe daran gelacht und geweint, mich geärgert und gefreut. Ich glaube das all diese Momente, ob schöne oder schlechte mich verändert haben und mich vielleicht auch zu der gemacht haben, die ich nun bin.
Nun bin ich schon seit eineinhalb Jahren Rover und will haute Abend mein Versprechen ablegen. in dieser Zeit bei den Rovern hat sich für mich viel verändert, sowohl bei den Pfadfindern als auch in meinem Leben. Ich habe neue Freunde und alte, vergessene wieder gefunden. Hab neue Erfahrungen gemacht und Verantwortung übernommen.
Jetzt bin ich hier und möchte mein Versprechen ablegen um dazu zu gehören.

„Gemeinsamkeit“:

Mit Pfadfinder und speziell den Rovern verbinde ich das Wort „Gemeinsamkeit“.
In den ersten 12 Jahren bei den Pfadfindern habe ich hier viele Freunde gefunden und immer jemanden, der einem mit guten Rat und Hilfe zur Seite steht. Das Tolle für mich an unserer Gemeinschaft ist, dass trotz aller möglichen umstände jeder ein offenes Ohr für den anderen hat. Ich habe durch Pfadfinder ein besseres Verständnis vielen Dingen gegenüber bekommen, mehr über mich selbe erfahren und gelernt meine Prioritäten anders zu setzen. Mit meinem Roverversprechen möchte ich ein fester Teil unserer Gemeinschaft werden und auch den anderen das Gefühl von Akzeptanz geben, das mir von Anfang an entgegengebracht wurde.
Ich Verspreche ein guter Rover zu sein und den Leitlinien der Pfadfinder zu folgen.

„Verbundenheit“

Ich bin schon seit den Wölflingen bei den Pfadfindern und es hat, und macht mir natürlich immer noch sehr viel Spaß. Doch es ist auch eine Art Aufgabe z.B. sollte man den Leitlinien folgen.
Eine, meiner Meinung nach, Besonderheit der Pfadfinder ist die, das man diejenigen die man Persönlich nicht mag trotzdem so gut es geht in die Gruppe integriert und nicht si wie z.B. in der Schule ist, wo diejenigen die sich nicht durchsetzen können abgewiesen und abgelehnt werden.
Es ist etwas ganz besonderes hier zu sein und ganz besonders ist es auch Pfadfinder zu sein.
Ich könnte mir ein Leben ohne die Pfadfinder ehrlich gesagt nicht vorstellen und diese Verbundenheit soll durch mein Versprechen noch gestärkt werden.
Ich Verspreche ein guter Rover zu sein und den Leitlinien der Pfadfinder zu folgen.

 

Roverfahrt 2009

Am 27.3.2009 um 17 Uhr war es endlich soweit! Die geheimnisumwobene Roverfahrt, die unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen und unter größter Geheimhaltung geplant und vorbereitet worden war konnte starten.
22 Rover des Stammes verteilten sich auf die Autos, um voller Tatendrang in ein lustiges Wochenende zu startenAber halt, wohin sollte es denn gehen?! Das galt es als erstes herauszufinden! Jede Fahrzeugbesatzung bekam einen Brief in die Hand gedrückt, in dem verschlüsselt das erste Ziel angegeben war. Nach einer halben Ewigkeit an Diskussionen, Kopfzerbrechen über ein schier unlösbares Rätsel (Hallo Marcus!) und der Hilfe von Google Earth konnte der erste Anlaufpunkt gefunden werden! Das erste Ziel sollte also Sieg-Aue heißen, wo „hinter Stahl versteckt“ der finale Hinweis zu finden war. Dieser Hinweis stellte sich als Wegbeschreibung zum immer noch unbekannten Zielort heraus. Nach circa einer Stunde Autofahrt kamen dann alle mehr oder weniger zeitgleich im schönen Cassel an. Dort galt es dann erst einmal Zimmer zu beziehen, Betten zu machen und das Haus zu erkunden.
Nach einem leckeren Abendessen ging das Abendprogramm mit einer kleinen Geburtstagsfeier los. Annika hatte anlässlich ihres 18ten Geburtstages ein paar Leckereien, in sowohl fester als auch in flüssiger Form dabei und teilte diese, nachdem Sie mit Geschenken überhäuft worden war, natürlich gerne mit anderen. Nach der kurzen Stärkung gingen dann die Spiele los. Mit einer Sockenschlacht und HipHop-Stühlerücken wurde die Stimmung angepeitscht, um das Abendprogramm dann mit einer Partie Oxford-und-Cambridge, dem „reich-den-Kronkorken-mit dem Löffel-im-Mund-weiter“-Spiel und dem „reich-den-Apfel-nur-mit-dem-Kinn-weiter“-Spiel zu beenden. Viele Bilder in zweideutigen Posen belegen, dass alle sichtlich Spaß hatten! Nach den Spielen wurde der gemütliche Teil des Abends eingeleitet, der mit genauso viel Spaß, knallharten Matches am Tischkicker und dem ein oder anderen, oder anderen, oder anderen Bier bis spät in die Nacht andauerte.

Samstag war dann erst mal für einen Teil der Gruppe ausschlafen angesagt. Der andere Teil der Gruppe, schenkte den Worten „um sieben Uhr ist Aufstehen angesagt!“, Glauben und wurde von der Glocke der Dorfkapelle, die genau nebenan stand, auch um Punkt sieben Uhr aus dem Schlaf gerissen. Manche drehten sich wieder um und schliefen weiter, andere zückten Handtuch und Waschzeug (und Glätteeisen) und spülten die Müdigkeit und die Strapazen weg. Bis zehn Uhr wachten auch die letzten aus dem Koma auf, um zum Frühstück anzutreten.
Nach einem gemütlichen Frühstück und einer kurven- und hügelreichen Autofahrt, stand eine Schlossbesichtigung auf dem Plan. Im Anschluss daran ging es in das schöne Städtchen Mayen, wo Dänschl als Nachzügler am Bahnhof eingesammelt und die Stadt dann in kleinen, mit Taschengeld bestückten Gruppen auf eigene Faust unter die Lupe genommen wurde.
Nach der Rückkehr zum Haus standen leckere Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne auf dem Speiseplan. Nachmittags ging es an die heiß erwarteten Vorbereitungen zur Versprechensfeierlichkeit. Die Rover, die am Abend ihr Versprechen ablegen wollten, gingen in sich und dachten über sich und das Pfadfindersein nach und fassten ihre Gedanken in Worte. Der Rest, der das Roverversprechen bereits abgelegt hatte, nutze die freie Zeit um zu kickern, zu schlafen und den Platz an dem die Versprechenszeremonie stattfinden sollte, zu suchen.
Nach dem üppigen Abendessen mussten sich alle wetterfest und dick anziehen, denn draußen hatte es tatsächlich nur noch wenige Grad über null. Die „Versprechenskinder“ hatten sich dafür entschieden, den Weg zum Versprechensplatz in Form eines Vertrauenslaufs zu beschreiten, wobei sie von Rovern ihrer Wahl blind zum Ziel geführt wurden. In einem kleinen Waldstück angekommen, wurde der Platz ein wenig mit Kerzen und dem Banner dekoriert und die Versprechenszeremonie konnte beginnen.
Jeder der das Versprechen ablegen wollte hatte in einem Text seine Gedanken, die er über sich und das Pfadfindersein gemacht hatte, niedergeschrieben. Nacheinander teilte jeder Rover seine Gedanken mit der Gruppe und erklärte was ihm daran lag und was es für ihn bedeutete, das Roverversprechen abzulegen.
Die Spannung stieg immer weiter und nun war der Moment endlich gekommen, dem einige so aufgeregt entgegen gefiebert hatten: Je ein Rover, der sein Versprechen bereits hatte, nahm das Versprechen ab. Trotz der Aufregung fingen die eisigen Temperaturen an, ihren Tribut zu zollen, weshalb das Versprechen schnell beendet wurde. Zurück im Haus musste dann erst einmal zünftig auf das Versprechen mit einem Benedictum angestoßen werden. Der weitere Abend zog sich dann mit Gesellschaftsspielen, Gesprächen und Zimmerpolizei bis spät in die Nacht hin und endete für einige erst im Morgengrauen.

Nach einer, dank der Umstellung auf die Sommerzeit, noch kürzeren Nacht als sie es ohnehin schon gewesen wäre, wurden auch die letzen Kissendrücker vom Weckdienst aus dem Traumland geholt. Nach der rituellen Waschung und der Nahrungsaufnahme, ging es ans auROVERfräumen und saubermachen. In den letzen zwei Tagen wurde ordentlich im Haus gewütet und die Bude musste ordentlich auf Vordermann gebracht werden. Gott sei Dank war zwischendurch immer noch Zeit für die Feststellung, dass es kaum eine lustigere Kombination als eine enge, steile Treppe und eine durchgelegen Matratze gibt, um eine ordentliche Abfahrt hinzulegen. Nachdem das Haus wieder bewohnbar gemacht wurde, wurde das Wochenende nochmal positiv reflexiert und zu guter letzt ein Abschlusscarrée gehalten. Marcus hat es sich nicht nehmen lassen, zum Schluss ein Abschlussfoto von uns allen mit dem doppelten Rost zu schießen. Dann war es auch schon so weit! Zeit Cassel hinter uns zu lassen und wieder in Richtung Heimat aufzubrechen. In Niederkassel wurden noch schnell alle Materialien verstaut und man konnte sich endlich Heim ins heiß ersehnte, eigene Bett fallen lassen!

Bleibt nur noch eines zu sagen: Wir alle danken Julia, Marcus und Julius herzlich für ein mega cooles Wochenende und einen Haufen Spaß! Für die Rover

Christoph und Gerrit

  

Weihnachtsmarkt 2008

Am Samstag den 29.11 fand dieses Jahr der Niederkassler Weihnachtsmarkt auf dem Markplatz  statt, an dem auch dieses Jahr die Rover wieder mit einem Stand vertreten waren.

"Erste Langeroverpokernacht" im Roncallihaus

Gestern Abend (08. März 2008) fand im altehrwürdigen Casino Roncalli die "1. Langeroverpokernacht" statt. Gegen 19:00 Uhr fanden sich insgesamt 20 Pokerprofis in standesgemäßer Tracht an den Tischen ein. Gespielt wurde in 3 Gruppen á 6 bzw. 7 Mann + Frau. Nach einer spannenden Vorauscheidung spielten Charlotte, Sarah, Markus, Tobi, Christoph, Jessica und ihr Handlanger Daniel Schunkert am finalen Tisch um die Ränge.

Hier konnte sich "All-In-Tobi" mit einer überzeugenden Vorstellung den ersten Platz sichern. Zweite wurden Jessica und Daniel gefolgt von den bis dahin in Pokerkreisen noch völlig unbekannten Damen Charlotte und Sarah.

Wir gratulieren allen Teilnehmern und hoffen ihr hattet einen genauso schönen Abend wie wir!

Eure Geber
Julia, Daniela, Julius & Marcus

P.S.: mehr Fotos